WHAT IS IT ? - Weiss du doch nich´.

a.k.a. Alles fing so harmlos an....

a.k.a. Wissenswertes, Wissenswertes über äh...JOHNSTON

Aal.

Es war einmal eine Art Johnston. In erster Linie war er in der Tat. Denn jetzt ist er nicht mehr nur eine Art Johnston, sondern fast schon ein ausgewachsener Johansson. Aber bis dahin sollte eine lange Zeit über den Jordan gegangen sein. Ihr versteht, was wir meinen....nehm´ ich an. Äh...naja.

Jedenfalls benutzte DIESER Johnston dafür eine Brille, die links und rechts aus Gummi war und am Gesicht luftdicht abschloß, damit er besser sehen konnte. Aber was er da erblickte, wollte er dann doch lieber nicht haben. Also ließ er es da, wo es schon vorher gelegen hatte, denn dort hatte es ihren angestammten Platz, hier war ihm zu Hause.

Denkt da mal drueber nach.
Gehirn ?
Nee, im Ernst.

Letztendlich war alles natürlich wesentlich unspektakulärer als weiter oben beschrieben. Es bestand aber einfach die dringende Notwendigkeit, dass mal wieder jemand geile Mucke fabriziert. Und wer wäre da besser geeignet gewesen als wir paar Schwachsinnskandidaten ?

Eben...

Aal.

Aber wie sollte das Kind heissen ?

(ACHTUNG: WISSENSCHAFT !!!)

Wir alle wissen, dass der Name, den man sich für sein Bandbaby ausdenkt, viele Aspekte berücksichtigen muss:

Da wäre natürlich zum ersten die Griffigkeit des Bandnamens. Der Name muss äußerst prägnant sein, damit die Leute ihn sich gut und schnell merken können. Aber um Himmels Willen keinen Allerweltsnamen. Logisch.

Zum zweiten kommt es selbstredend darauf an, dass der Name gut durchblicken laesst, auf was für Klänge der potentielle Hörer sich einzustellen hat. Nenn´ ich das Teil "NAPALMISTIC HERPES GRANULATION" (ließe mich zum Beispiel zuerst an ostustbekistanischen Taschen-Core oder artverwandtes denken) oder "DIXIE CHICKS" (definitiv Toilettenwühl-Metal). Wichtige Entscheidung.

Geschenkt.

Drittst but not letzt (geht´s ?) sollte ohne Zweifel die Aussage bzw. Bedeutung des Namens stimmen oder wenigstens nicht schlimmer sein als "ANALMASSAKER" oder so. Man kann seine Band auf keinen Fall, selbst wenn man das aus irgendwelchen abstrusen Gruenden wollen würde, "KARL-HEINZ MILZLÖFFEL & THE FLYING MULTI-HITLERS" nennen. Das ginge überhaupt nicht, selbst wenn es noch so lustig wäre.

Also lag es auf der Hand, wie wir heißen würden:

ASTEROIDENGÜRTELTIER - Herpialkonstruktion

Das lass ich erst mal so stehen.

Aal.

So. Letztendlich hatte Meise sich aber auch nur gewünscht, dass wir so heißen. Denn Worz, sein Mitstreiter seit Anbeginn des von JOHNSTON eingeläuteten neuen musikalischen Zeitalters, fand das nicht so gut.

Also einigten wir uns auf folgenden bis dato aktuellen und durchaus granatenstarken Namen:

Jaja, wir JOHNSTONs...

Jetzt sagt ihr sicherlich "Ja, aber...", aber (hehe) ich komme euch zuvor. Denn dieser Name erfüllt alle von mir weiter oben aufgelisteten Anforderungen an einen Bandnamen. Aber nicht.

Und zwar aus folgenden Gründen:

Erstens: der Name ist zwar griffig, aber zeitgleich auch stark unauffällig. Wenn man sich Mühe gibt, prägt er sich ein, wenn nicht, dann auch nicht. Normal.

Zwotens: hätten wir einen typischen Metalbandnamen gewählt, wäre dieser selbstredend perfekt gewesen (ich will ihn hier nicht verraten, sonst wird er garantiert von irgendeinem fiesen Business-Hai mit Haut und Haaren unter die Fittiche genommen). Damit einhergegangen wäre allerdings eine stark paralysierende Wirkung auf andere (potentiell) geile Bands, die nicht so´n geilen Namen haben. Demoralisierend. Außerdem wäre das nicht gut für unsere Tarnung gewesen.

Drittens: der Name "JOHNSTON" stammt aus dem anglo-amerikanischen und bedeutet gleichzeitig einen Scheiß und so vieles. Um die mannigfaltigen Dimensionen des Wortes "JOHNSTON" wirklich begreifen zu können, muss die Menschheit wohl noch sehr viel lernen.

Daran sieht man mal wieder: wir haben schon alles richtig gemacht. Was natürlich nach wie vor fehlt, ist der Markt für unsere fächerübergreifende Lehrstunde in Sachen Musik (*räusper*). Schätze, das wird so nix, aber man weises nich.

Aal

Anyway.

Jedenfalls bestand die Band somit erstmal aus dem geschätzten Kollegen Worz am Kit und Meise an der Gitte. Das ganze Projekt startete wohl im Jahr 2000, nachdem Worz mit seinem Schlagzeug mit in die altehrwürdigen Grindbürsten-Bunker-Studios eingezogen war.

Um erstmal überhaupt irgendwas zu machen, spielte man zu zweit neben einigen krüppeligen Coverversionen (KYUSS, FNM und so) auch die erste Eigenkomposition der JOHNSTONs. Ihr herzzerreißender Name war "Herpialkonstruktion". Kompositorisch lag man irgendwo in der Schnittmenge zwischen BOLT THROWER und fiesen Metzelattacken (spielerisch sah das eventuell noch etwas, sagen wir mal, anders aus...). Doch auch damals waren wir schon für jeden Spaß zu haben, was sich in dem einen oder anderen eher knueppeluntypischen Fragment niederschlug. Das der Song heute nicht mehr auf dem Programm steht ist der Tatsache zuzuschreiben, dass er im großen und ganzen noch nicht das erwünschte Niveau hatte (schlonz). Man könnte "Herpialkonstruktion" hiernach als nullten JOHNSTON-Song werten.

Nach einiger Zeit der Zweisamkeit stellten wir fest, dass zwei Maggaths mindestens einer zu wenig waren, um soundmäßig ordentlich Dampf machen zu können. Also schauten wir uns im wie man so schön sagt Bekanntenkreis um und wurden dort auch fündig. Man verzeihe mir, dass ich nicht mehr weiß, ob, und wenn ja, für wie lange sich die Amtszeit der beiden überschnitten hat, jedenfalls kam Nachwuchs.

Da war natürlich in erster Linie SchMö, der alte Wemser. Mit ordentlich Druck auf der Lunge und viel Bock auf Lärm brachte er ordentlich Schwung in die Bude. Meise konnte sich durch sein Hinzustossen besser aufs Gitten konzentrieren und zu zweit schreien ist ja eh immer besser. SchMö war JOHNSTON-Mitglied bis zum August 2004, eine Woche, bevor wir dann den ersten JOHNSTON-Gig abzogen.

Desweiteren bekamen wir in der Anfangsphase hin und wieder Besuch von niemandem geringeren als Les Müller, dem Mann, der zuvor sowohl mit Worz als auch mit Meise jeweils schon zwei Bands gehabt hatte. Er bediente dann den Bass. Leider aber litt er unter akutem Zeitmangel, was bedeutete, dass er relativ selten und auch nicht besonders oft am Proben teilnehmen konnte und es dann auch irgendwann abgeschenkt hat. Schade drum, aber immerhin ist er (not a lot of people know that) der erste JOHNSTON-Bassist und, nicht zu vergessen, wir hätten aller Wahrscheinlichkeit nach den kleinen Mann nicht auf der Brücke, wo er hingehört. Das ist doch etwas.

Aal.

Wir können also davon sprechen, dass JOHNSTON im Prinzip zu dritt waren, nachdem Les Müller aus o.g. Gründen das Handtuch geworfen hatte.

Diese Konstellation erwies sich zunächst als fruchtbarer Nährboden für so manche musikalische Eskalation. Nicht nur, dass die mittlerweile als Klassiker geltenden ersten beiden Songs "Bring It On" und "Feel My Presence" geschrieben und auch roh aufgenommen wurden. Auch ansonsten ging schlicht und einfach einiges. War Spaß. Kann man sich übrigens alles bei den Downloads reinziehen.

Dann kam 2001, was ja bekanntlich nach 2000 kommt. Und im Bandgefüge bahnte sich was an.

Denn mit diesem Jahr kam nicht nur einfach weiterer Nachwuchs zur Band. Nein, es war ein ganz besonders kleiner Setzling, der der ganzen Pflege und Aufmerksamkeit bedurfte, die wir alteingesessenen JOHNSTONs aufbringen konnten. Nein, Quatsch, war nur Fraptain, damals noch unter dem merkwurdigen Pseudonym "Kaptain" firmierend.

Dieser "Kaptain" wurde eines Nachts von Worz aufgegabelt und mit zu ihm in seine Wohnung verfrachtet. Dort saßen die anderen JOHNSTONs und tranken auch. Kaptain hatte gerade an jenem Tage die Master-CD der damals neuen Platte seiner Braunschweiger Stammcombo SPANCER in die Hand bekommen, die durchaus fluffig, wenn auch seeeehhhhhrrrr langsam gehalten war. Kennt man ja, als alter Doom-Hase. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen beschloss man, es miteinander zu versuchen.

Wie wir alle wissen, ist Fraptain heutzutage bei JOHNSTON nicht mehr wegzudenken.

Mittlerweile hatte man neben den bereits erwähnten "Bring It On" und "Feel My Presence" weitere Tracks anzubieten:"Mark It Zero" (Fraptain´s Einstiegspruefung sozusagen), "Knispel In Se G" (heißt so, weil das Anfangsriff so klingt), "Hell Seer" (auch "Dunkelglotzer"" genannt) und unser sechstes Baby, "Witchshot@Okawango_Delta", dessen Bestandteile ausschließlich Fraptains Hirnwindungen entsprungen waren. Ein Lied wie ein Labyrinth.

Es sei noch erwähnt, das wir nach SchMös Ausstieg 2004 versucht haben, den langjährigen Bandkumpanen von Meise, nämlich Dosch, als weiteren Gitarristen einzubinden. Leider war seinerzeit die locationmaessige Zukunft desselbigen äußerst ungewiss, weshalb die Zusammenarbeit, was JOHNSTON angeht, bis auf weiteres auf Eis lag und bis heute liegt und schätzungsweise auch dauerhaft liegen wird. Irgendwann war auch mal T-Low an der Gitte angedacht, aber irgendwie war das dann auch nix. Anyway. Geschenkt. Dann halt zu dritt.

Da geht er hin.

Aal.

JOHNSTON ließen sich also nicht weiter schocken. Aber dann, irgendwann gegen Ende des Jahres 2005, fand man, was man gar nicht mehr suchte: einen geeigneten Gittenheinz mit dem richtigen Einsatz, flinken Fingern und knackigem Musikgeschmack. Hier beschreibe ich das Erscheinen eines gewissen McFly, der seitdem durch sein Zutun weiteres dazu tut (...), dass JOHNSTON ordentlich Arsch treten.

Nachdem die Einarbeitung und der erste Gig mit McFly erledigt waren, beschlossen JOHNSTON, jetzt mal Nägel mit Köpfen zu machen und auf praktisch eigene Faust mal endlich, endlich ihre Songs in anständiger Form auf einen Tonträger digitaler Art zu bannen. Zu diesem Zweck ging man ins durchaus kredibile (nie gehört, das Wort) Kuschelrock Studio, um dort die Drums aufzunehmen. Das war im April 2007. Um es kurz zu machen: es sollten mehr als zwei Jahre vergehen, bis das Album mit dem schönen Namen "WELCOME TO THE WEASELDOME" endlich das Licht dieser grausamen Welt erblicken sollte. Am 15. Mai 2009 war es dann soweit.

So halt.

Aber dann. Ja, was dann ?

Wissen wir noch nicht, denn das ist GENAU JETZT !!!!! Wir sind da aber was am Planen dran...

Falls jemand so weit gelesen haben sollte, so sage ich nichts mehr ohne meinen Anwalt.

Aal.

Gute Nacht

Der Meiser

last update: 2009 05 21 1148

Is des Meddel ?

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